Begriffe

Wenn man sich wie wir intensiver mit dem Thema Hundezucht beschäftigt, übernimmt man nach und nach ganz automatisch ein Insidervokabular. Das ist jedoch für Nichthundezüchter eher unverständlich. Deshalb möchten wir die von uns verwendeten Begriffe näher erklären.

A-Wurf: Der erste Wurf eines zugelassenen Züchters ist der A-Wurf. Alle Welpen tragen als Familiennamen den Namen des Kennels / Zwingers und haben einen Vornamen, der mit A beginnt. In unserem Fall zum Beispiel Northern Light Companions Arthur. Beim zweiten Wurf haben dann alle Welpen einen Vornamen, der mit B beginnt usw. Sie können aber von einer anderen Hündin und einem anderen Rüden abstammen.

Chippen: Zur lebenslangen, eindeutigen Identifizierung wird den Welpen von einem Tierarzt mit einer Spritze ein Mikrochip unter die Haut gesetzt. Die Nummer des Chips ist registriert und kann mit einem Lesegerät ausgelesen werden.

FCI: Die Abkürzung für Fédération Cynologique International, dem internationalen Dachverband aller Verbände, die sich mit der Zucht von Rassehunden befassen. Jeder zugelassene Kennel / Zwinger muss von der FCI anerkannt sein und erhält von ihr für seinen Namen den internationalen Zwingerschutz. Jeder Name kann nur einmal vergeben werden.

Formwert: Der Formwert ist eine Note, mit der ein vom jeweiligen Züchterverband zugelassener Richter bewertet, inwieweit ein Hund mit anerkannter Abstammung dem Standard seiner Rasse entspricht. Der bei der FCI hinterlegte Rassestandard beschreibt die Merkmale, die ein Hund der jeweiligen Rasse aufweisen muss und welche Eigenschaften er nicht haben darf.

Für ausgewachsene Hunde gibt es folgende Noten:

Vorzüglich: für Hunde, die in hohem Maße dem Standard entsprechen
Sehr gut: für Hunde mit einigen kleineren Fehlern
Gut: für Hunde mit größeren Fehlern
Genügend: für dem Rassetyp entsprechende Hunde, die wesentliche Mängel aufweisen
Disqualifiziert: für nicht dem Rassetyp entsprechende Hunde, aggressive Hunde und Hunde mit disqualifizierenden Merkmalen gemäß dem jeweiligen Rassestandard
Ohne Bewertung: für Hunde, die aufgrund ihres Verhaltens oder anderer Umstände nicht gerichtet werden können. (Quelle: VDH)

HD-/ED-Untersuchung: Die Dysplasie der Hüft- oder Ellenbogengelenke des Hundes (HD bzw. ED) ist eine Fehlentwicklung dieser Gelenke. Betroffen sind sämtliche Hunderassen, wobei großwüchsige Rassen das Krankheitsbild besonders häufig ausbilden.
HD und ED sind zu großen Teilen genetisch bedingt, weshalb viele Zuchtverbände die HD-/ED-Freiheit zur Zuchtzulassung fordern. Dies ist durch eine Röntgenuntersuchung des ausgewachsenen Hundes durch einen dafür zugelassenen Tierarzt nachzuweisen. Da falsche Ernährung und Haltung die Ausprägung und das Fortschreiten der Krankheit begünstigen können, handelt es sich um ein multifaktorielles (von vielen Faktoren abhängiges) Geschehen. Symptome der HD-/ED-Erkrankung sind zunehmende Bewegungseinschränkung und Schmerzhaftigkeit, die infolge der krankhaften Umbauprozesse an Hüft- oder Ellenbogengelenken entstehen.(Quelle: Wikipedia)

Kennel / Zwinger: Englische/deutsche Bezeichnung für eine vom jeweiligen Dachverband zugelassene Zuchteinrichtung für Rassehunde.  (Northern Light Companions z. B.). Ein Kennel ist aber auch eine Gitterbox zum Transport von Hunden.

VDH: Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) ist der größte Dachverband für Hundezucht und Hundesport in Deutschland. Er ist der deutsche Mitgliedsverband der Fédération Cynologique Internationale (FCI), des größten internationalen Dachverbands. (Quelle: Wikipedia)

Wesenstest: Ein Wesenstest für Hunde ist ein Test, mit dem Verhaltenseigenschaften (das „Wesen“ und der „Charakter“) eines Hundes überprüft werden. Er wird in der Hundezucht sowie bei der Auswahl potenzieller Diensthunde eingesetzt. Außerdem ist der Test Grundlage von Gutachten für auffällig gewordene Hunde. (Quelle: Wikipedia)

Zuchtwart: Ein/e ausgebildete/r Zuchtwart/in des Rassehundezuchtvereins kontrolliert die Zuchtstätte des Züchters. Diese muss die strengen Vorgaben der Zuchtordnung und des Tierschutzgesetzes erfüllen. Außerdem werden die Würfe abgenommen, d.h. Gesundheitszustand von Muttertier und Welpen werden überprüft und die artgerechte Aufzucht des Wurfs kontrolliert.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Labrador Club Deutschland e.V.

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